Vietnam – Kambodscha – Thailand | Travel Diary Part II: Food Picks

Spätestens nach Lesen von Part I meines Travel Diary’s war deutlich, dass Julia und ich eine serious adiction zu frischen Kokosnüssen bzw. deren Iced-Variante als Shake haben und diese während unserer Reise gerne mehrmals täglich konsumiert werden durften (wir wollten erst Strichliste führen, haben es dann doch nicht gemacht, aber sagen wir es so: es gab keinen Tag ohne Kokosnuss). Auch konnten wir feststellen, dass wir durch und durch Gewohnheitsmenschen sind: einmal das richtige Breakfast zusammengestellt, gab es das gerne mehrmals hintereinander. Einmal ein gutes Restaurant entdeckt, und schon sind wir Stammgäste. Welche (vor allem) healthy staples dabei waren, und welche (doch eher westlich orientiertes) Food Picks ich Euch für Eure Reise empfehlen kann, erfahrt Ihr in diesem Post. 

BREAKFAST. Egal ob Breakfast im Hotel als Buffet oder im Restaurant à la carte: in allen drei Ländern war die Auswahl ziemlich ähnlich und sowohl auf die asiatische sowie westliche Kultur ausgerichtet. Für unsere Verhältnisse war alles immer eine Tendenz fettiger (Bratfett en masse) oder süßer (Black Coffee wird schon vorher gesüßt, deswegen vorm Bestellen immer schon Bescheid sagen, dass man keinen Zucker möchte ;)), trotzdem haben wir schnell unseren Favorite gefunden: ein Omelette, was man überall auf der Karte finden konnte. Und zwar nicht flach gebraten, wie wir es kennen, sondern eher zu einer “Omelette-Wurst” zusammengerollt. Gefüllt mit Veggies und bei Bedarf Ham und Cheese war es ein super leckeres und filling Breakfast. Hatten wir Breakfast im Hotel dabei, gab es immer eine Egg-Station, wo man direkt ordern konnte (und ich mir meine Extrawünsche nicht verkneifen konnte). Extrawünsche, die der Köchin das Trennen von Eiern und mir eine Menge Erklärungsversuche (einschließlich Pantomime) abverlangte. Nachdem ich verschiedenste Techniken bzw. Versuche des Eiertrennens begutachten durfte (u.a. Eigelb mit einer Gabel rausfischen), hat es aber noch geklappt und alle waren zufrieden. 

Trotz all dem yummy asiatischem food, das wir most of the time gegessen haben (Summer Rolls like all day every day), gab es trotzdem die Momente, wo wir Lust auf was anderes hatten. Mal keine Gemüsepfanne, sondern einen Salat. Mal kein Stück Obst, sondern eine Smootie Bowl. Nicht das 19. Omelette am morgen, sondern ein poached egg mit Lachs. Zwar muss man in den etwas touristischeren Gegenden unterwegs sein, um fündig zu werden, aber ja, all diese Gelüste haben wir gestillt bekommen. Und zwar hier: 

DAO VEGAN CAFÉ – SIHANOUKVILLE, KAMBODSCHA 

Ein super süßes Café direkt am Pier mit Blick auf den Strand. Dazu ist es das einzige all vegan Café in ganz Kambodscha. Es gibt täglich 3-4 Specials (bei denen man schnell sein muss) sowie eine unheimlich tolle Karte: von Acai Bowls und Avocado Bread zum Frühstück,  über Vegane Burger oder Raw Salad Bowls zum Lunch bis hin zu yummy Smoothies und Raw Deserts. 

Seid Ihr in Sihanoukville, macht auf jeden Fall einen Stop im Dao Café. Wir waren gleich 3 Mal dort und hatten unter anderem die yummy Falafel Bowl mit Cashew Dressing. So gut! Und perfekt als kleine Break von Rice Dishes all day every day 😛

Nach über 2 Wochen war eine Smoothie Bowl mehr als überfällig. Direkt an der Main Street am White Sand Beach befindet sich das Coco Mango: ein Smoothie, Smoothie Bowl und Ice Cream Café mit super süßem Interior und toller Terrasse. Vier yummy Bowls gab es zur Auswahl: ich habe mich für eine klassiche Acai-Bowl, Julia für eine mit Bananen und Mango entschieden. Beide topped mit leckereren Goji Beeren, selbstgemachtem Granola und mehr Früchten. Yummo und nach einem Vormittag in der prallen Hitze genau das richtige! 

BREKKIE – BANGKOK, THAILAND

Aka Brekkie-Heaven. Für den letzten Tag unserer Reise sind wir quer durch die Stadt gefahren, um uns diesen Food Spot nicht entgehen zu lassen. Neben einer tollen Auswahl an Breakfast Items – sei es Superfood Bowls, Avocado Bread und Poached Eggs, klangen auch die Lunch Bowls und fancy Getränke alle mehr als köstlich. 

Die Wahl ist auf Matcha Latte und Americano sowie Green Smoothie Bowl für Julia und ein yummy Salmon und Poached Egg Bread für mich gefallen. Topped mit einer Sauce aus Dijon und Zitrone und I was in FOOD HEAVEN. Preislich liegt das Brekkie wie die meisten Frühstücks-Places in deutschen Großstädten. Für asiatische Verhältnisse definitiv viel, aber every Cent und damit auch beim nächsten Stay in Bangkok definitiv einen Besuch wert.

Kulinarisch war auf unserer Reise also alles dabei: auch wenn das Asiatische überwog, war es super ab und an eine kleine Break von Reis, Chicken und Co. zu nehmen. Dann zwar meist zu europäischen Preisen, aber gerade im Urlaub sollte es ja nicht daran scheitern. 

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